Von Hollywood auf die Leinwand des Lebens: Warum Channeling kein Filmtrick ist, sondern deine natürlichste Veranlagung

Wenn Steven Spielberg einen neuen Film herausbringt, schaut die Welt hin. In seiner neuesten Inszenierung bringt er eine Szene auf die Leinwand, die für viele wie eine verstörende Sci-Fi-Fantasie wirkt: Eine Moderatorin fängt mitten in einer Live-Übertragung an zu channeln. Sie wird zum Kanal für Informationen aus einer anderen Dimension – live vor Millionen von Menschen.

Für die meisten Kinobesucher ist das fantastisches Entertainment, eine gelungene Fiktion.

Für mich ist es schlichtweg Alltag.

Als Medium arbeite ich täglich mit diesen Ebenen. Während im Film aus dramaturgischen Gründen außerirdische Botschaften übermittelt werden, geht es in meiner alltäglichen Praxis um etwas sehr Bodenständiges und zugleich Tiefgreifendes: den Dialog mit der geistigen Welt, der Seelenebene und der eigenen geistigen Führung. Doch abseits der großen Hollywood-Dramaturgien gibt es eine fundamentale Wahrheit, die dieser Moment auf der Leinwand berührt – und die mir besonders am Herzen liegt:

Channeln ist keine magische Ausnahmeerscheinung, sondern eine menschliche Grundausstattung

Wir sind mit dem Mythos aufgewachsen, dass mediale Fähigkeiten eine exklusive Sonderbegabung für einige wenige „Auserwählte“ seien. Das ist ein Missverständnis, das uns lange Zeit von unserer eigenen Natur getrennt hat. Jeder Mensch wird mit Hellsinnen geboren. Wir alle besitzen diese feinstoffliche Verbindung. Der einzige Unterschied liegt darin, was wir im Laufe unseres Aufwachsens damit gemacht haben.

In unserer Gesellschaft lernen wir von Klein auf, uns primär auf das Verstandesmäßige zu verlassen. Unser Schulsystem, unser Alltag und die geschäftliche Welt trainieren fast ausschließlich den Intellekt – während der Muskel unserer intuitiven Wahrnehmung langsam erschlafft. Manch einer verliert diesen Zugang nie ganz; viele dürfen diesen Muskel im Erwachsenenalter erst wieder bewusst trainieren und ihre Sinne neu ausrichten.

Ein Muskel, der nur darauf wartet, wieder genutzt zu werden

Hellsinne funktionieren nicht anders als körperliche Fähigkeiten: Wenn du ein Instrument jahrelang nicht spielst, rostet die Spielpraxis ein. Die Veranlagung und das Potenzial verschwinden jedoch nie.

Mit den heutigen Zeitenergien fällt es vielen Menschen spürbar leichter, diesen Zugang wieder freizulegen. Die Barrieren zwischen der alltäglichen Realität und den feinstofflichen Ebenen werden durchlässiger. Es geht dabei keineswegs darum, von heute auf morgen spektakuläre Botschaften vor einer Kamera zu empfangen. Es geht vielmehr darum, die eigene Intuition wieder bewusst wahrzunehmen, der eigenen inneren Führung zu vertrauen und die Verbindung zur eigenen Seele Schritt für Schritt zu erforschen.

Raum für Erinnerung und praktische Begleitung

In meiner täglichen Arbeit diene ich in Einzelsitzungen als Kanal, um klärende Impulsen und Botschaften aus der geistigen Welt für den eigenen Lebensweg zu empfangen. Genauso wichtig ist es mir jedoch, dieses Wissen nicht für mich zu behalten, sondern Raum dafür zu schaffen, dass Menschen ihre eigenen Sinne wieder entdecken.

Deshalb fließt ein großer Teil meiner Arbeit auch in das Unterrichten und Begleiten von Menschen, die ihre eigenen Hellsinne wieder schulen und vertiefen möchten – sei es in fundierten Ausbildungen gemeinsam mit geschätzten Kolleginnen wie Marisa Schmid von Seelenschimmer oder in eigenen Räumen. Denn das Schönste an dieser Arbeit ist zu beobachten, wie vertraut sich dieser feinstoffliche Zugang anfühlt, sobald man beginnt, sich wieder darauf einzulassen.

Du musst das Rad nicht neu erfinden. Du darfst dich schlichtweg wieder an das erinnern, was schon immer in dir angelegt war.

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